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Griechenland ArtikelDiese Seite beschäftigt sich mit der heutigen Republik Griechenland. Für die Geschichte des alten Griechenland siehe Antike, für Spätantike und Mittelalter siehe Oströmisches Reich, für die frühe Neuzeit siehe Osmanisches Reich.
Griechenland (griech.: Ελλάδα / Elláda) liegt in Südost-Europa und grenzt an Albanien, Mazedonien, Bulgarien und die Türkei und ist ein Anrainerstaat des Mittelmeers.
Griechenland ist eine parlamentarische Demokratie. Griechenland hat ein Einkammerparlament mit 300 Abgeordneten, von denen 288 auf vier Jahre gewählt und 12 von den Parteien gestellt werden.
Buch-Tipp: Ambulanz live. 81 Patienten und ich super Buch, ca. bedingt praxisbezogen ZUERST: das ist ein ganz ausgezeichnetes Buch. Es macht viel Spaß darin zu lesen. Nachdem die Diagnose stets erst später verraten wird, kann man selber mitdenken/raten/diagnostizieren, wenn auch viele Fälle "aufgelegt" sind. Ausserdem ist es gut für Differentialdiagnostik von diversesten klinischen... | |
Ungefähr ein Viertel der griechischen Fläche entfällt auf etwa 3 Tausend Inseln, von denen 167 bewohnt sind.
Die größten davon sind:
Siehe auch: Liste griechischer Inseln
Regionen auf dem griechischen Festland:
Die Region Makedonien in dem Norden Griechenlands ist nicht mit dem selbständigen Staat Mazedonien zu verwechseln.
Siehe auch Liste der Städte in Griechenland
Buch-Tipp: Demenzkranke Menschen im Pflegeheim besser begleiten (Schlütersche Pflege) Umfassendes Innovationskonzept Der Anteil demenziell erkrankter Menschen in Pflegeheimen nimmt stetig zu. Weder demografisch noch epidemiologisch ist dabei eine Trendwende zu erkennen. Auch gibt es derzeit keine medizinische Perspektive, welche den Betroffenen und ihren Angehörigen eine schnelle Genesung in Aussicht stellt. Unter dem Vorzeichen... |
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Siehe: Verwaltungsgliederung Griechenlands
Griechenland ist in 13 Verwaltungsregionen (griech. πεÏ?ιφÎÏ?ειες/periphéries, Sg. πεÏ?ιφÎÏ?εια/periphéria) gegliedert, die wiederum in 51 Präfekturen (griech. νομοί/nomÃ, Sg. νομός/nomós) untergliedert sind.
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Neben der griechischsprachigen Mehrheitsbevölkerung existieren noch einige sprachliche Minderheiten. Die wichtigsten Minderheitssprachen sind:
Buch-Tipp: Ein Grundeinkommen für alle? Geschichte und Zukunft eines radikalen Vorschlags Sehr gute Einstiegsliteratur Das Buch gibt einen sehr guten Einstieg in die Thematik Grundeinkommen. Von historischen Hintergründen über Gerechtigkeitsfragen bis hin zu der Diskussion von ökonomischen Wirkungen und politischen Durchsetzungsmöglichkeiten. Es setzt sich dabei auch mit häufig vorgebrachten kritischen Fragen auseinander. Das... |
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Nominell gehören 95 Prozent der Bevölkerung der Griechisch-orthodoxen Kirche an, auf dem größten Teil des Festland dem Autokephalen Orthodoxen Erzbistum von Griechenland mit Sitz in Athen, auf den Inseln und dem Ostzipfel des Festlandes um Thessalonike dem "Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel" mit Sitz in Istanbul. Die Zahl regelmäßiger Kirchenbesucher ist in Griechenland noch deutlich höher als in den meisten anderen Ländern Europas. Die Orthodoxe Kirche übt auch wesentlichen Einfluss auf das Bildungswesen aus und ihre besondere Stellung als Staatskirche ist in der griechischen Verfassung festgelegt; andererseits untersteht sie teilweise dem Staat, zu dem Beispiel müssen alle Bischöfe vom Parlament bestätigt werden.
Daneben gibt es unter den Bürgern etwa 100.000-140 Tausend Muslime (größtenteils türkischer Abstammung), etwa 50 Tausend katholische Christen des griechischen und des lateinischen Ritus, etwa 50 Tausend Zeugen Jehovas, etwa 30 Tausend protestantische (meist evangelikale) Christen verschiedener Richtungen, und etwa 5 Tausend Juden.
Die etwa 700 Tausend Albaner in Griechenland sind meist nominell Muslime, Katholiken oder Orthodoxe, aber die überwiegende Mehrheit praktiziert ihren Glauben nicht.
siehe auch: Katholische Kirche in Griechenland
Buch-Tipp: G-DRG Fallpauschalenkatalog 2008 Eine Beschreibung zum Buch " G-DRG Fallpauschalenkatalog 2008" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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Zur vorchristlichen Religionsgeschichte siehe Griechische Mythologie== Politik ==
Am 7. März 2004 fand in Griechenland ein Regierungswechsel statt. Die konservative Partei Nea Dimokratia (ND) löste die bisher regierende sozialistische Partei PASOK ab. Am 8. März 2004 beauftragte Staatspräsident Konstantinos Stefanopoulos den Spitzenkandidaten der Konservativen Kostas Karamanlis mit der Regierungsbildung. Schon einen Tag später, am 9. März 2004, stellte er seine neue Regierungsmannschaft vor. Zu dem neuen Außenminister ernannte er den Diplomaten Petros Molyviatis. Dieser gilt als Fachmann für die Zypernfrage. Die Verhandlungen über die Wiedervereinigung der Insel scheiterten jedoch durch die Ablehnung des Annan-Planes durch die griechischen Zyprioten Ende April 2004.
Die neue griechische Regierung hat 19 Minister, darunter zwei Frauen. Karamanlis erklärte zudem die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in dem August 2004 zur Chefsache, da sein Regierungsteam in dieser Hinsicht unter großem Zeit- und Handlungsdruck stand. Die mit Hilfe der UNO geführten Verhandlungen über eine Wiedervereinigung Zyperns scheiterten, weshalb am 1. Mai 2004 ca. der griechische Teil der Mittelmeerinsel der EU beitrat.
Die neue Regierung wird nach Presseberichten weiter eine Annäherung mit der Türkei anstreben. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan war einer der ersten Politiker, die Karamanlis zu seinem Sieg gratulierten.
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Im griechischen Gesundheitssystem genießen, ähnlich wie in England, alle griechischen und ausländischen Bürger, die in Griechenland tätig sind, einen staatlichen Versicherungsschutz. Der Arzt kann wählen zwischen dem Dienst in dem öffentlichen Bereich oder einer Privatpraxis; beide Varianten zusammen sind nicht möglich. Die Versorgung kann in zwei Kategorien eingeteilt werden:
Die primäre Versorgung der staatlichen Versicherung, wobei hier ungleiche Verhältnisse bei den ärztlichen Dienstleistungen in Städten, städtischen Randgebieten und ländlichen Bezirken bestehen. In den städtischen Zentren ist die primäre staatliche ärztliche Versorgung deutlich besser als auf dem Land, weil es gut organisierte Ärztehäuser gibt, die von den Versicherten aller Bereiche zwecks ihrer Behandlung aufgesucht werden.
Die sekundäre private Versorgung, wie man sie gewöhnlich in Privatpraxen sowie den Hauptstädten der Regierungsbezirke und in den Städten der größeren Inseln findet. Die von zahlreichen Touristen in Anspruch genommene ärztliche Versorgung der Inseln wird hauptsächlich von einzelnen, frei praktizierenden Ärzten, von privaten Gesundheitszentren mit meist sehr guter Facharztausstattung, sowie von Landärzten wahrgenommen.
Die staatliche Versorgung ist nicht ganz auf mitteleuropäischem Stand (v.a. spezielle OP-Verfahren betreffend), während die Privatversorgung mitteleuropäischen Standard hat. Teilweise ist sogar in Notfällen kein Vorzeigen des persönlichen Krankenheftes notwendig, wenn der Patient nicht stationär behandelt wird.
Dies gilt für alle Personen in Griechenland. Dieser Umstand ist darauf zurückzuführen, dass die Finanzbuchhaltungen in den Krankenhäusern und in den Gesundheitszentren während der Nachmittagsstunden geschlossen bleiben
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Buch-Tipp: Reanimation - Empfehlungen für die Wiederbelebung Der Standard für die HLW (und mehr) Ja, mit deutlicher Verspätung ist dieses Standardwerk herausgekommen (ERC-Empfehlungen aus dem November 2005 - Erscheinungsdatum April 2007). An diesem Standard kommt niemand herum. Die Inhalte sind oben grob beschrieben. Wichtig ist jedoch, das die detaillierten Handlungsabläufe in Worten en detail beschrieben... |
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Buch-Tipp: Trau keinem Doktor Dr. med. Mendelssohn ein medizinischer Ketzer Dr. med. Mendelssohn kann auf eine über 30-jährige Efahrung als Mediziner zurückblicken und ist der Ansicht, daß die größte Gefahr für die Gesundheit von den Ärzten selbst ausgeht. sei es durch unnötige Operationen und Behandlungen, aber auch durch falsche Diagnosen und schädliche Therapien.... |
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Laut Artikel 4 Absatz 7 der griechischen Verfassung werden "griechischen Staatsbürgern (...) Adelstitel oder Rangbezeichnungen weder verliehen noch anerkannt."
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Hauptartikel: Geschichte Griechenlands, siehe auch: Griechenland (Liste der Herrscher).
Das antike Griechenland samt den kleinasiatischen Städten wird als Wiege Europas genannt.
Nach dem großen Volksaufstand 1821 erlangte Griechenland 1829 die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich.
Erster (neuzeitlicher) König wurde der Bayer Otto I. (Griechenland).
Dieser Staat umfasste jedoch ca. den kleineren Teil des heutigen Staatsgebiets. Die meisten Inseln sowie der Norden Epirus und Nordosten Makedonien des heutigen Staates (mit Thessaloniki) kamen erst durch die beiden Balkankriege 1912-1913 an Griechenland, als das schwächelnde Osmanische Reich sich dort nicht mehr gegenüber den mit Serbien und zeitweise Bulgarien verbündeten Griechen behaupten konnte.
Nach dem Ersten Weltkrieg versuchte das mit der Entente verbündete Griechenland mit Billigung der Siegermächte (Völkerratsmandat) die türkische Niederlage zu nutzen, um außer dem von Bulgarien gewonnen Westthrakien auch Osthrakien und das damals mehrheitlich von Griechen bewohnte Gebiet von Smyrna (heute Izmir) unter seine Kontrolle zu bringen. Absicht war die Umsetzung der Megali Idea (Großen Idee), das heißt die Wiederherstellung des byzantinischen Reiches mit Konstantinopel (Istanbul) als Hauptstadt. Doch 1922 endete der Griechisch-Türkische Krieg mit einer verheerenden griechischen Niederlage in der Kleinasiatischen Katastrophe. In dem Vertrag von Lausanne 1923 wurde ein radikaler Bevölkerungsaustausch vereinbart: Alle noch in großen Teilen der Türkei verstreut lebenden Griechen (mit Ausnahme der Istanbuler Griechen und einiger Inselgriechen) wurden nach Griechenland vertrieben (etwa 1,5 Mio.), in dem Gegenzug mussten an die 500 Tausend meist türkische Muslime Griechenland verlassen, mit Ausnahme der Muslime in Thrakien. Die Flüchtlingsquote in Griechenland nach diesem Krieg betrug ungefähr 25 %, wesentlich mehr als etwa in Westdeutschland nachdem Zweiten Weltkrieg.
Im Zweiten Weltkrieg lehnte Griechenland unter dem Diktator General Metaxas ein italienisches Ultimatum zur Kapitulation ab. (Der Tag der Ablehnung wird heute als Nationalfeiertag, der sogenannte "Nein-Tag", begangen, da Metaxas ein Telegramm lediglich mit dem Wort Όχι, also Nein, an Italien gesendet haben soll.) Daraufhin wurde Griechenland von Italien angegriffen, konnte aber die italienischen Truppen schlagen und bis weit hinter die albanische Grenze zurückdrängen. Erst durch das militärische Eingreifen der deutschen Wehrmacht in dem April-Mai 1941 über Jugoslawien und Bulgarien wurde der griechische Widerstand gebrochen. Italien, Deutschland und Bulgarien errichteten ein hartes Besatzungsregime. Gegen die bald erstarkende Partisanenbewegung griffen die Besatzungsmächte mehrfach kriegsverbrecherisch auf brutale Weise durch: In verschiedenen Orten, unter anderem in Kalavrita und Distomo , wurde als "Vergeltung" für Partisanenüberfälle die jeweilige Dorfbevölkerung von der Wehrmacht oder "Sondereinheiten" ermordet, ohne dass bisher von deutscher Seite eine Entschädigung dafür geleistet wurde. Gleichzeitig bekämpften sich kommunistische und königstreue (royalistische ) Partisanen untereinander.
Der Zweite Weltkrieg ging in Griechenland quasi direkt in den Griechischen Bürgerkrieg über, der sich bald als Stellvertreterkrieg der beiden politischen Pole entpuppte: Die griechischen Kommunisten, welche die Hauptlast des Partisanenkampfes gegen das Besatzungsregime der deutschen Wehrmacht getragen hatten, versuchten nun, ca. halbherzig unterstützt von der Sowjetunion und anfangs auch Jugoslawien, die Herrschaft über das befreite Griechenland zu erlangen, stießen jedoch auf vornehmlich royalistische Gegenwehr, welche v.a. von Großbritannien und den Vereinigte Staaten Amerika großzügig unterstützt wurde.
Im Gegensatz zu allen anderen osteuropäischen Staaten gelang den Kommunisten die Machtübernahme in Griechenland jedoch nicht: In dem auf beiden Seiten mit äußerster Härte, auch gegenüber der Zivilbevölkerung, geführten Bürgerkrieg wurden die kommunistischen Verbände stets mehr nach Nordwesten zurückgedrängt. Das Ende der Unterstützung durch Jugoslawien besiegelte schließlich das Ende ihrer militärischen Macht.
Grund für die spärliche Unterstützung durch die kommunistischen "Bruderstaaten" war ein Geheimabkommen am Rande der Konferenz von Jalta 1945: Churchill und Stalin hatten dort ein Einflussverhältnis von "90 Prozent West zu 10 Prozent Ost" für Griechenland vereinbart; dies wurde später von vielen griechischen Kommunisten als "sowjetischer Verrat" empfunden, da man lediglich ein Bauernopfer Stalins gewesen sei. Seit dieser Zeit gibt es in Griechenland zwei Kommunistische Parteien (griechisch "KKE" für Κομμουνιστικό Κόμμα Ελλάδας): die damals Desillusionierten bildeten die "Inlands-KKE", die zusätzlich linientreuen Stalinisten die "Auslands-KKE".
Im Sinne eines strikten Antikommunismus blieben noch bis in die 1960er Jahre viele bürgerliche Freiheiten eingeschränkt, was die NATO jedoch nicht davon abhielt, Griechenland 1952 aufzunehmen und so strategisch in dem Westen zu verankern.
1967 ergriff in Reaktion auf Liberalisierungstendenzen ein Militärregime unter Georgios Papadopoulos die Macht, während dem zahlreiche Oppositionelle eingesperrt, gefoltert, ermordet oder in das Exil getrieben wurden, darunter der Komponist Mikis Theodorakis (sog. Obristenputsch). Das Zypernabenteuer der Junta führte 1974 zu dem Zusammenbruch der Diktatur und zur Rückkehr zur Demokratie unter Konstantinos Karamanlis .
Seit 1981 ist Griechenland Mitglied der EU. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Modernisierung wurde durch die hohen EU-Hilfsgelder (unter anderem für die Landwirtschaft) gefördert, doch der Abstand zu den entwickelteren EU-Staaten blieb bestehen.
Angesichts der Umwälzungen auf dem Balkan ab 1989 versuchte Griechenland eine eigenständige außenpolitische Rolle zu spielen, häufig in deutlicher Abgrenzung von EU und NATO. Dies zeigte sich in der Namensfrage der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien oder in dem Bosnien- und Kosovokonflikt.
In jüngster Zeit wurden unter der Regierung Simitis Schritte zur Entkrampfung des griechisch-türkischen Verhältnisses, aber auch der Beziehungen zu den Nachbarstaaten auf dem Balkan unternommen, die wirtschaftlich zunehmend interessant werden für den griechischen Außenhandel und für Auslandsinvestitionen.
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- Bötig, Klaus: Griechenland: Festland und Peleponnes, DuMont : Köln 1996, 396 S., ISBN 3-7701-3456-7
- Müller, Michael (Hrsg.): Griechenland. Reisehandbuch, Michael Müller Verlag : Erlangen, 8. Aufl. 2002, 768 S., ISBN 3-923278-60-08
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